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Martin Walch

Seit August 2015 Direktor der Kunstschule Liechtenstein. Rege Ausstellungs- sowie Lehrtätigkeit im In- und Ausland. Diverse Preise für themenbezogene künstlerische Wettbewerbsbeiträge und Kunst und Bau-Projekte sowie Preisträger der Sussmann Stiftung, Wien. Auslandstipendien des österreichischen Bundeskanzleramtes für Kunst und der Regierung des Fürstentums Liechtenstein nach Tokio/Japan (2000 | 6 Monate), New York City/USA (1997 | 12 Monate) und Jekaterinburg/Ru (1993 | 3 Monate). Seit 1992 als freischaffender Künstler tätig. 1988-1992 Hochschule für Angewandte Kunst, Wien, Studienfächer Visuelle Kommunikation, Malerei und Grafik (Mag.art.).

Eines der Hauptanliegen der Arbeit von Martin Walch ist die phänomenologische Beeinflussung von Wahrnehmung. Er sieht Kunst als einen grundlegend kommunikativen Prozess an. Der interaktive Austausch zwischen Menschen und deren Abhängigkeitsverhältnisse vom Dinglichen und Situativen stehen dabei im Vordergrund.

AUSDRUCKSMITTEL
Installation, Fotografie, Video, Grafik, Plastik
GET IN TOUCH

Artographie

2021
AUF EIGENE GEFAHR im vorarlberg museum, Bregenz /A, Ausstellungseröffnung: 28.05.

25 JAHRE Kunstforum Montafon, Schruns /A, 18.06.-08.08.

TRIENNALE visarte.li, Pfrundbauten, Eschen /LI, 22.08.-03.10.

2020
BORDER AND MOVEMENT - Kunstraum Engländerbau Vaduz /FL, 26.05.-26.07., Gruppenausstellung

2019
FINALEMINIMALE aktuelle Mikrokunst in der Alpineum Produzentengalerie Luzern, CH-6003 Luzern, Hirschmattstrasse 30a, 13.12.2019-25.01.2020

INFORM; ZEITGEN. NARRATIVE AUS LIECHTENSTEIN Gruppenausstellung im QuadrART, Dornbirn/A, 23.11.-19.02.2020

SAG MIR WO DIE BLUMEN SIND Gruppenausstellung im Landweibels-Huus, Schaan/FL, 25.05.-05.10.

BERN - LIECHTENSTEIN - BERN Gruppenausstellung im Depot 2, Bern /CH, 13.-30.06.

2018
2. TRIENNALE visarte.liechtenstein, Aktuelle, zeitgenössische Kunst aus Liechtenstein, Gruppenausstellung, 26. August - 6. Oktober

PETER TRACHSEL - MUSEUM IN BEWEGUNG, Bündner Kunstmuseum Chur. Im Rahmen der Ausstellung wird Walch's Videoloop "Prättigauer Wandersmann" aus dem Jahr 2010 gezeigt.

2017
FREUNDE, Galerie hollabolla, Eschen /FL, gemeinsam mit W.Casty und K.Heinzelmaier

2016
LICHTBLICKE, Johanniterkirche Feldkirch /A, 24.09. - 10.12. 2016, Eröffnung: 23.09., 20.00 Uhr. Die Kunsthistorikerin Cornelia Wieczorek, Vaduz /FL führt in die raumbezogene Arbeit ein.


Zur Ausstellung LICHTBLICKE: M.Walch im Gespräch mit S.Fend (RTV Vorarlberg Kulturkapsel Oktober 2016, 4. Beitrag der Sendung)- NOMADIC ART 2016; Gruppenausstellung im National Museum of Fine Arts, Bishkek /Kirgistan - 15.07. - 18.09.- ART|JOG|9 mandiri - Jogia National Museum, Yogiakarta /Indonesien - 27.05. - 27.06. (Internationale Ausstellung mit Beteiligung aus Liechtenstein durch H.Quaderer u. M.Walch)

2015
HEIMSPIEL 2015; Kunstschaffen aus AR,AI,SG,TG,FL und Vlbg., jurierte Gruppenausstellung im Kunstmuseum Liechtenstein, Kunstmuseum SG, Kunst Halle SG, Kunstraum Engländerbau /LI und Projektraum NEXTEX /SG. 10.12.-21.02.2016- BBKL-TRIENNALE; Zeitgenössisches Kunstschaffen aus Liechtenstein, 27.09.-25.10.
Gruppenausstellung im DOMUS Schaan /Li, gemeinsam mit Barbara Bühler, Hermy Geissmann und Arno Oehri

2014
UNSETTLING THE SETTING. Bespielen, Besitzen, Besetzen“ oder Ideen, Strategien, Vorschläge, Konzepte für eine (un)mögliche Ausstellungssituation. (Gruppenausstellung: Walch's präsentiertes Videoloop: "Prättigauer Wandersmann" ist Teil von Michael Hiltbrunners Ausstellungsbeitrag zu obigem Thema.) 25.10.-23.11. im Gasthaus zum Bären/Museum Bärengasse, Zürich /CH

KUNST AUF AUGENHÃHE, Galerie Hollabolla, Eschen /Li 15.10.-16.11.

TUCH; 05.09.-19.10. im Kulturzentrum Gasometer in Triesen /Li Gruppenausstellung mit M.Büchel-Hilti (Li), B.Geyer (Li), M.Hubinger (A), R.Menzel (A), K.Sooja (Korea), M.Walch (Li), B.Whitehead (J/Can) u. S.Wollwage (Li)

Die Ausstellung schlägt einen Bogen zur textilen Vergangenheit in Liechtenstein, thematisiert und vergleicht Traditionen aus verschiedenen Kulturkreisen und bietet einen Einblick in die Bedeutung des Tuches in der zeitgenössischen Kunst. Unterschiedliche künstlerische Positionen aus Liechtenstein treten in Dialog mit textiler Kunst und traditionellen Techniken aus anderen Ländern und Kontinenten.

MOVE! Werke aus der Sammlung des Kunstmuseum Liechtenstein im Gasometer Triesen /LI- DOWN THE RABBIT HOLE: 17.06.-15.08. im Kunstraum Engländerbau, Vaduz (Gruppenausstellung mit A.Zumbühl, A.Hilti, K.Fromherz, M.Geel und Freunden)

(mehr)- HOTEL ARTHUR - ein Projekt des Kunstverein: kunsthallen-toggenburg.ch, vom 6.-13.06. im ehemaligen Hotel Post in Ebnet Kappel /CH, Gruppenausstellung

2013
FREUNDE I., gemeinsam mit Werner Casty, Atelierausstellung, Wetzikon /ZH, 28.11.-30.11.

WEITBLICK_KULTUR IM KELLER, Kulturkeller d. Gemeinde Planken, 14.03.-28.04.

HORROR VACUI, Künstlerhaus Wien /A, 14.03.-18.03., Gruppenausstellung

SUBJECTIVE MAPS /DISAPPEARANCES, National Gallery of Iceland, Reykjavik, 17.05.-06.07., Gruppenausstellung

2012
THE LAND SEEN FROM THE SEA, Museum of Contemporary Art - Villa Croce, Genua /I,04.02.-04.05. /www.littleconstellation.org

SWISS BLISS 2, Galerie der Bethel Universität in St. Paul, Minnesota /USA, 13.09.-12.12. (Gruppenausstellungen)

2011
EXPO-MONACO 2011, 1.12.-16.12. /BBKL zu Gast beim COMITE MONEGASQUE DES ARTS PLASTIQUES

DRECK HÄLT WARM /GRÜSSE AUS DEM UNTERHOLZ, 15.10.-30.10. Am lediga Rank, Schaan (LI)

SWISS BLISS, 16.09.-21.10. in der Nycams-Galerie, New York /USA (Gruppenausstellungen)

2010
DIALOG LIECHTENSTEIN, Kunstmuseum Liechtenstein, 22.10.-27.02.11

VATER, MUTTER, KIND - die Familie in der zeitgenössischen Kunst Stadtmuseum Neuötting /D

LITTLE CONSTELLATION / Sala delle Colonne, DOCVA Careof, Fabbrica del Vapore, Mailand, Italien / Eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus geo-kulturellen Micro-Areas und Kleinstaaten Europas. (Gruppenausstellungen)

2009
FAMILY AFFAIRS, Kunstverein Mistelbach, Niederösterreich /A
(Gruppenausstellung)

THROUGH THE LOOKING-GLASS, Kunstraum Engländerbau, Vaduz /FL (Ausstellungsbeteiligung)

PICCOLO STATO in NEON CAMPOBASE, Bologna (I) via Zanardi 2/5 (Ausstellungsbeteiligung)

KONKRET POETISCH *** Martin Walch / Hanna Roeckle / Roberto Altmann
in Berlin TREPTOW-KÖPENICK, Kulturzentrum Adlershof A.S.

PROJECTION AND REALITY - Liechtenstein Contemporary: MARTIN WALCH und ARNO OEHRI
Galerie: artnews projects, Berlin/D

2008
TRANSFORMATOR: Rauminstallation, gemeinsam mit alien productions und starsky /Wien, im Kunstraum Engländerbau, Vaduz /FL

BBKL-Labor im Kunstraum Engländerbau, Vaduz /FL
Initiator der Laboridee; Realisation und Organisation im Team (L.Hilti & BBKL-Vorstand)

2007
IM TIERGARTEN DER KUNST: Kulturzentrum Gasometer, Triesen /FL (Gruppenausstellung)

2006
KYRGYZ-STEIN: drei geladene kirgisische Künstler reagieren auf Liechtenstein: eine Visite & Begegnung wird Kunstform und Intervention. Martin Walch ist Projektinitiator und Pate dieser "Schichtwechsel-Veranstaltung" im Kulturzentrum Gasometer, Triesen /FL. Organisation und Realisation gemeinsam mit Hansjörg Quaderer (Verein Schichtwechsel) und Petra Büchel (Gasometer).

2005
GENESIS: Galerie Stein Egerta, Schaan /FL

IM RAUM DAZWISCHEN: Installation im LG-Vaduz /FL und im Fabriggli, Buchs /CH

2004
DIALOG LIECHTENSTEIN: Videoinstallation: "Wandersmann" im Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz /FL

AND OTHERS: National Museum of Fine Arts, Bishkek /KG, Zentralasien (Gruppenausstellung)

LAWINE: Kunstforum Montafon, Schruns /A (Gruppenausstellung)

GSTAADFILM FESTIVAL: Nominierung des Filmes "Wandersmann"

2003
IN EINEM ANDEREN LICHT: Galerie Hrobsky, Wien /A

2002
STAND.PUNKT: Forum Schloss Wolkersdorf, Niederösterreich /A

SOHO-OTTAKRING: flüchtig daheim, Galerie Hrobsky, Wien /A

JUBILÄUM: Kunstmuseum St. Gallen /CH (Gruppenausstellung)

KUNSTFORUM MONTAFON: Preisträger-Ausstellung des KfM-Wettbewerbes zum Internationalen Jahr der Berge in Schruns /A

HÖHENRAUSCH UND FERNSICHT: Internat. Wettbewerb zum Jahr der Berge (1.PREIS). Ausstellungen in Liechtenstein, Österreich und der Schweiz

STADT.ORTE: Kulturtage in Wetzikon /CH, Kunstcontainer mit W. Casty

2001
YUNIKU: "Austria-Japan", Forum Stadtpark Graz /A

SILVRETT'ATELIER:Palais Liechtenstein, Feldkirch /A und Wittgensteinhaus, Wien /A (Gruppenausstellungen)

MAIGRÜN: Installation im expo-shop, Wien /A

SIGNS OF ETERNITY: National Museum of Fine Art in Bishkek, Kyrgyzstan, Zentralasien (Gruppenausstellung)

UNSICHTBARE STÃDTE: Forum Schloss Wolkersdorf, NÖ /A

2000
OCHA: Galerie der Österreichischen Botschaft in Tokio /Japan, gemeinsam mit B.E.Geyer

ALTE BÄCKEREI II.: Gruppenausstellung anlässlich des Art Amusements 2000 in Wien /A

1999
MANDALA: Kulturzentrum Minoriten, Graz /A

Kunstforum Montafon, Schruns /A (Gruppenausstellung)

ALTE BÄCKEREI I.: Gruppenausstellung anlässlich des Art Amusements 99 in Wien /A

1998
Galerie ALTE SCHMIEDE, Wien /A

CROSSING: Klinik, Zürich /CH /3. Morphing /Installation (Gruppenausstellung)

WINDOWS: Installation im Aktionsraum für Neue Kunst & Kommunikation des Schichtwechsel-Vereins, Vaduz /FL

1997
RHEIN ART: Internat. Skulptur im Rheinvorland zwischen Lustenau /A und Widnau /CH (Gruppenausstellung)

MANDALA: Multimediale Installation im Studio FIVE BEEKMAN, New York City /USA

Austrian Cultural Institute, New York City /USA

INVADING SPACE: White Box Galerie, Philadelphia /USA

LANDSCHAFT: L.L.B.-Galerie, Vaduz /FL (Gruppenausstellung)

1995
8. INTERNATIONALE TEXTIL-TRIENNALE: Lodz /Polen (Gruppenausstellung)

1994
IM AUGENBLICK: Installation im Künstlerhaus Thurn & Taxis, Bregenz /A

1993
FIRST LOVE: Stadtgalerie Dübendorf /CH

STADTGESPRÄCHE: Installation, gemeinsam mit S.Wollwage im Schauplatz zeitgenössischer Kunst, Wien /A

MACHWERK: Galerie ESTER, Jekaterinburg /Russland

1992
SPARKLING FIRE SHOW: Szene Wien /A

IM AUGENBLICK: Installation im Wittgensteinhaus, Wien /A (Gruppenausstellung)

UNTER DRUCK: Galerie tangente /FL und Galerie Lindner, Wien /A

1991
1. INTERNAT. BODENSEE-KÜNSTLERBEGEGNUNG: Kunsthalle Wil /Schweiz

1989
WALDZEICHEN: Galerie Tangente /FL und im Kulturpanorama Luzern /CH, gemeinsam mit S. Wollwage /FL
+423 375 05 03
2022
O.T.
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WÜNSCHELRUTEN
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LICHTBLICKE
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2020
BORDER AND MOVEMENT
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2019
REGENTAG & TRANSFORMATOR
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2018
2017
2016
LICHTBLICKE
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2015
BORDERS
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2014
FASS/ZINATION
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Ja gewiss, ich hätte lieber ein volles Fass zur künstlerischen Bearbeitung erhalten. Bestimmt hätte sein Inhalt meine geistigen Höhenflüge massgeblich gesteigert.

Im Atelier auf seine Bearbeitung wartend, verlor das leere Fass zudem noch kontinuierlich an seiner formalen Klarheit. Bald zeigten sich zwischen den Fassdauben kleine Spalten – das harte Eichenholz verlor an Feuchtigkeit, der zu erwartende Materialschwund (eines leeren Holzfasses) raubte dem Gefäss nicht nur seine formale Spannung, sondern zudem auch seine ursprüngliche Funktionstüchtigkeit.

Etwas ratlos stand ich vor dem nutzlos gewordenen Ding: Wie konnte ein überflüssig gewordener Gegenstand künstlerisch aufbereitet, (wert-)optimiert, zu einer qualitativ, aussagekräfigen und zeitgemässen Plastik umgeformt werden?

Schliesslich wurde eben diese Leere zum intentionierten Motiv. Ein Fass stellt ein Behältnis dar, ist ein Gefäss, also Archetyp einer Skulptur; ein dreidimensionaler Gegenstand, eine Art Rohmaterial der Plastik. Ich denke an Lebensmittel-Amphoren zahlreicher vergangener Kulturen, an antike griechische Vasen, etc., die kunstvoll gestaltet bis in die heutige Zeit wertvolle Hinweise zu Leben und Kultur vergangener Völker liefern. Im bildnerischen Schaffen stellt das Gegenstück zur (dreidimensionalen) Plastik die (zweidimensionale) Grafik dar, das Arbeiten auf der Fläche, bspw. auf Leinwand, Papier oder anderen flächigen Materialien. Papier wird aus Holz gefertigt, dasselbe Material, das ebenso für skulpturale Zwecke seine Dienste leistet. So entschied ich mich, die zwei sich kontrastierenden, jedoch nahe verwandten Rohmaterialien: Eichenholz und Zeichenpapier zusammenzuführen und daraus einen Gegenstand zu schaffen, der die grafische sowie die skulpturale Weiterbearbeitung erlaubt. Naheliegend war, dem funktionslos gewordenen Fass die A3-formatigen Leerpapiere zwischen seine Dauben zu stellen. Dadurch sollte einerseits die angesprochene, verlorene Spannung und Kompaktheit wiederhergestellt werden, andererseits wollte dem Objekt, wie erwähnt, zusätzlich zur bildhauerischen auch die grafische Nutzung zuteil werden. Das entstandene, windmühlenartig skurrile Objekt vereint somit Plastik und Grafik und hofft nun auf seine kreative Nutzung: seine Leere in Fülle zu verwandeln.

mw / 07.2014
2013
LIECHTENSTEINER SAGENHAUS
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ALLMEIND
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Kompaktprojekt, 09. – 14.09.13
LAND ART (?) auf der Wiese, unterhalb der Universität Liechtenstein, in Zusammenarbeit mit Studenten der Universität.(…)

Somit stand im Zentrum unserer Auseinandersetzung während den folgenden vier wetterlaunigen Spätsommertagen ein v.a. schweisstreibendes Gemeinschaftsprojekt: Unser zu gestaltendes Terrain war die Allmeind, jene grosse, westseitig gelegene Wiese unterhalb der Universität. Analog den (vorwiegend amerikanischen) Land Art-KünstlerInnen der 70/80iger Jahre, die ihren Arbeiten Elementarformen zugrunde legten, mit denen sie Ordnungssysteme schufen, die u.a. an prähistorische Kulturen erinnerten und nicht selten in ihrer Art an Monumentalität kaum noch zu überbieten waren, peilten wir ebenso eine Gestaltung der Allmeind an, die verdeutlichen mochte, welche Bedeutung und welchen Ort im Universum die Erde im (bzw. nach dem) Zeitalter der Weltraumfahrt (noch) haben kann...!
2012
HEILPÄDAGOGISCHES ZENTRUM
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2010
PRÄTTIGAUER WANDERSMANN
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Detailansicht, 14-teilig

Sprüche, Zeichnungen, Graffitis überlagern einander dicht auf den vierzehn Tischplatten von Schulbänken, die kürzlich eigentlich hätten entsorgt werden sollen. Erstaunlich, wie farbenprächtig Schülerinnen und Schüler die Tischplatten im Unterricht nicht nur mit Kugelschreibern beschrifteten, sondern mit veritablen Farben bemalten. Ein kollektives Kunstwerk von einer Dichte, die von einer Einzelperson so kaum zustande zu bringen wäre, ist mit der Beiläufigkeit heimlicher Kritzeleien organisch gewachsen.

Dass Martin Walch die Tischplatten vor der Fahrt in die Kehrichtverbrennung bewahrte, sie von den Bänken löste, mit Stahlhalterungen versah, die es ermöglichen, das schwere bemalte und beschriftete Holz wie das Bild eines alten Meisters leicht abgehoben von der Wand zu präsentieren, sagt uns vielleicht, dass ihm Reaktion, Interaktion so wichtig ist wie seine persönliche künstlerische Handschrift. Oft schafft er Versuchsanordnungen oder ein formales Gerüst für zwischen den Formen vibrierende Prozesse, die in ihrem Oszillieren ihrer Flüchtigkeit das Eigentliche seiner Kunst ausmachen.

Thomas G. Brunner
2009
BÜGELFALTEN
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2007
TABULA I. - XIV.
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BAKUBA
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2006
MON PETIT JARDIN
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Mon petit Jardin, eine Arbeit in progress, war inspiriert von den in Japan besuchten Zengärten, ihrem geistig meditativen Gehalt, wie auch ihrer übersteigerten und doch naturverpflichteten Künstlichkeit. Das Kunstwerk inszenierte, eingebettet in die erhabene Naturlandschaft des Silvrettagebietes ein rituelles, meditatives Gebaren rund um Leben und Tod, entdeckte (?) oder täuschte einen Ort des geistigen und elementaren Kräfteausgleichs zwischen Mensch und Natur vor.
2004
FLOSS
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2002
WANDERSMANN
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VERLORENE IDEE
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2001
REGENZEIT
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im Forum Stadtpark in Graz /A

Martin Walch's Beitrag zur Ausstellung YUNIKU (- echt japanisch) im Forum Stadtpark/Graz basiert auf äußerst regenreichen Naturerfahrungen mit deren unberechenbaren Manifestationen, auf feuchtschwülen, triefendnassen Alltagsbegebenheiten ebenso, wie auf verwässerten und aufgequollenen Erinnerungen an den alljährlich wiederkehrenden Frühsommer-Monsun in Japan.

Der kunstvoll installierte Regenmacher entlang der Fensterfassade des Forum Stadtpark verweist also unverkennbar nicht bloß auf die bisweilen prekären Hochwassersituationen oder die gewaltigen Regenschirmplagen innerhalb der japanischen Landesgrenzen, sondern auch auf die dorten beängstigend gefräßig grünen, alles verschlingenden Ausgeburten der organischen Natur...
2000
ENDOFIN
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KML 2000
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1999
SUCCESS
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1998
CROSSINGS
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PASSAGIER VI
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MR. KNOTT & CO. SAMMLUNG
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1997
PIER
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1994
GENESIS
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1993
STADTGESPRÄCHE
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1992
IM AUGENBLICK
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PASSAGIER III
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UNTER DRUCK
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1991
PLEASE, DO NOT TOUCH
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1989
KORB
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Fadenspiele
Fadenspiele
Auftraggeber
Transformer
Trafo
Auftraggeber
Windows98
Window
Auftraggeber